Unsere Highlights
Impuls-Interview „Vom Nebeneinander zum Miteinander“:Steffen Teberl (Zukunftsorte Berlin) und René Mühlroth (Netzwerk Großbeerenstraße) gaben im Interview mit Niels Reith, Vorstandsmitglied ddn und Geschäftsführer GVG, unterhaltsame und übertragbare Einblicke in erfolgreiche regionale Kooperationen.
- Erkenntnisse: Umschwung von der Theorie in die Praxis - Präsenztreffen nutzen und "ins Machen zu kommen". Nützlich dafür können Arbeits-/Vernetzungstage sein, die durch klare Absprachen, Verbindlichkeit und strukturierte Aufgabenverteilung geprägt sind.
Workshops in zwei Phasen:
- Phase 1: Austausch an Thementischen zu Kooperation, Engagement und ddn-Aktivitäten.
- Phase 2: Entwicklung konkreter Maßnahmenpläne in regionalen Gruppen (Ergebnisse s. unten).
Werksführung: Bei der Begehung des GE Trainingscenters gab es Einblicke in die interaktiven Lernumgebung des 2.500 m² großen Trainingszentrums. Dabei wurden uns verschiedene technologische Innovationen präsentiert.
Get-Together: Anschließend kamen die Teinehmenden mit dem Netzwerk Großbeerenstraße zusammen und es wurde bei entspannter Atmosphäre bei Cocktails und Häppchen bis in den Abend genetzwerkt.
Ergebnisse Workshop 1 - Vernetzung die funktioniert!
Gruppe 1 – Zusammenarbeit/ Kooperation mit örtlichen KMU:
Moderation: Susanne Sabisch Schellhas, KWB Koordinierungsstelle Weiterbildung und Beschäftigung e. V.
Susanne stellte ihre Region Hamburg vor und die Mitwirkenden diskutierten, wie Kooperationen mit kleinen und mittleren Unternehmen gelingen können. Zentrale Themenfelder in der ddn-Region sind Betriebliches Gesundheitsmanagement, Qualifizierung und Wissensmanagement, Employer Branding, New Work, Strategische Personalplanung in KMU, Inklusion sowie Generationenmanagement. Für erfolgreiche Vernetzung wurden Ansätze wie das Sichtbarmachen von Netzwerken, der aktive Austausch von KMU untereinander und das Initiieren von Kooperationen genannt. Gleichzeitig wurden Herausforderungen deutlich: begrenzte Ressourcen wie Zeit und Geld sowie die Aktivierung von Mitgliedern.
Gruppe 2 – Einblicke in die Netzwerkwelt und INQA-Coaching
Moderation: Kathrin Bernhardt, INQA, Wera Schulz-Naue, INQA-Coaching
Kathrin und Wera gaben Einblicke in die Welt des INQA-Netzwerkbüros, das Netzwerke mit Bezug zu Fachkräftesicherung und Wandel der Arbeit berät und unterstützt. Die beiden standen für Fragen hierzu sowie zu Netzwerkarbeit und INQA-Coaching zur Verfügung.
Gruppe 3 - Engagement im Netzwerk:
Moderation: Michael Remiorz, Verband Region Rhein-Neckar
Die Runde beschäftigte sich intensiv mit den Faktoren, die Engagement in Netzwerken fördern und wurden von Michael in die Region Rhein-Neckar eingeführt. Als zentrale Punkte wurden die Bedeutung von Engagement für interne und externe Zielgruppen, konstante Ansprechpartner*innen sowie die Frage der Finanzierung hervorgehoben. Wesentlich für den Erfolg sind Präsenz, der Aufbau von Vertrauen, die Einbindung von Unternehmerkreisen und die Wertschätzung gemeinsamer Erfolge. Darüber hinaus wurden Aspekte wie fachliche Expertise, Spaß, gemeinsame Werte und das Lernen aus negativen Beispielen genannt.
Es wurde betont, dass sich Vereine und Verbände untereinander vernetzen sollten, um Synergien zu schaffen, Mehrwert zu bieten und eine klare Vision zu verfolgen. Vielfalt, sowohl in Bezug auf Personen als auch Perspektiven, wurde als weiterer Erfolgsfaktor hervorgehoben.
Gruppe 4 - Aktivitäten im Netzwerk in Verbindung mit ddn-Aktivitäten:
Moderation: Valeska Schaaf und Sylvia Hütte-Ritterbusch, GOKA
Die Beteiligten sammelten Ideen, wie regionale Aktivitäten mit Angeboten von ddn verknüpft werden können. Dafür stellten Valeska und Sylvia ihre Region Bremen vor und zeigten auf, welche Veranstaltungen sie vor Ort bereits durchgeführt und wie sie Synergien der eigenen Aktivitäten mit den regionalen Aktivitäten zusammengeführt haben.
Wichtige Elemente waren, bestehende Strukturen wie die IHK einzubinden und ddn-Angebote nicht isoliert, sondern integriert zu nutzen. Es wurde vorgeschlagen, an bestehende Formate anzudocken, gemeinsame Projekte zu starten und Themen sowie Inhalte klar zu definieren.
Ergebnisse Workshop 2 - Regionale Handlungspläne
In allen Regionen wurde die Planung für initiale regionaleTreffen angestoßen und eine branchenübergreifende Vernetzung anvisiert. Zentrale Aspekte sind der Austausch von Best Practices und die Berücksichtigung demografischer Entwicklungen in den Regionen, um voneinander zu lernen und zukunftsfähige Lösungen zu entwickeln.
NRW
Die Gruppe NRW hat zunächst die zentralen Herausforderungen identifiziert: Das Engagement und die Beteiligung in der Region sind ausbaufähig und ein regionaler Zusammenschluss fehlt. Es stellt sich die Frage, was die Region besonders auszeichnet.
Es wurde außerdem festgehalten, dass Best Practices gesammelt und regionale Netzwerke sowie Initiativen gebündelt werden sollen. Diese Punkte wurden durch weitere Überlegungen und Fragen ergänzt:
- Was sind die Rollen der Organisationen in NRW?
- Was sind die Rollen der privaten Akteure?
- Gibt es wirtschaftliche regionale Partner? und Welche Netzwerke gibt es?
- ddp-Ansatz: aktiv oder nicht?
Ein regionales Treffen wird derzeit geplant und zeutnah kommuniziert.
Hessen
Die Region Hessen hat sich auf mehrere zentrale Ziele verständigt. Ein wichtiges Thema ist die Förderung von Inklusion und Integration in der Region. Darüber hinaus soll eine gesunde Altersstruktur in hessischen Unternehmen geschaffen werden, um langfristig die Wettbewerbsfähigkeit und die soziale Balance zu sichern. Außerdem besteht ein Interesse am Themenfeld Future Skills.
Der Zeitrahmen für die Umsetzung der ersten Maßnahmen liegt bei 6 Monaten mit einem ersten Austausch am 15. Dezember.
Baden-Württemberg
Die Region Baden-Württemberg möchte die Vernetzung auf mehr Städte ausweiten und strebt die Anbindung an große Plattformen an. Ein Wunsch, der geäußert wurde ist Einführung einer „Tooldatenbank“ vor allem für KMU und die generelle Förderung dieser.
Der Zeitrahmen für die Umsetzung liegt im ersten Quartal 2026 mit einem Kick-Off Treffen am 12.03. Wenn Sie dabei sein möchten, schreiben Sie gerne eine Mail an stecker@ddn-netzwerk.de.
Berlin
Unter Mitwirkung intermediärer Akteure wie Unternehmensverbände und Kammern sollen in Berlin aktuelle Themen adressiert werden. Hierzu entstand die Idee, ein „Proof of Concept“ für die Zusammenarbeit im Netzwerk zu entwickeln. Als ein zentrales Element wurde die Zusammenarbeit mit INQA genannt. Demokratie-Beratung, Zusammenarbeit mit Gewerkschaften, Mediation bei Gewerkschaften und Nachfolge in Unternehmen wurden als mögliche gemeinsame Ansätze identifiziert.
Der nächste Schritt zur Umsetzung beinhaltet eine gemeinsame Konzeption der Netzwerke. Der Zeitrahmen für die Umsetzung sieht ein Treffen im Januar vor.
Sachsen/Thüringen
Im Mittelpunkt der Region Sachsen/Thüringen steht das Wiederaufleben von regionalen Strukturen sowie der Aufbau von neuen Strukturen. Darüber hinaus spielt die Förderung von Frauen in Führungspositionen eine wichtige Rolle, ebenso wie die Gewinnung von internationalen Fachkräften und die Ansprache von KMU, insbesondere dem Handwerk.
Ein Kick-Off Termin soll voraussichltich im Mai stattfinden, bei dem die Bedarfe und Erwartungen, Ziele und Themen für die Zusammenarbeit in der Region besprochen werden.
Ausblick
Die Veranstaltung zeigte: Vernetzung ist der Schlüssel für Zukunftsfähigkeit.
Trends & Herausforderungen:
- Regionale Aktivitäten wurden angestoßen und erste Treffen vereinbart.
- Zentrale Themen in den Regionen sind Inklusion, Migration und Flucht, sowie die Förderung von Frauen in Führungspositionen und die Gewinnung von internationalen Fachkräften.
- Die stärkere Verzahnung regionaler und überregionaler Aktivitäten werden wir auf der nächsten Mitgliederversammlung aufgreifen und die inhaltliche Arbeit aus den Austauschforen des ddn in den Vordergrund stellen. So können wir die Impulse aus den Foren in die Regionen tragen.
Wer es noch nicht getan hat: Tragt euch unbedingt ins Padlet ein und tretet dem LinkedIn-Mitgliederforum bei! Beides dauert nur wenige Minuten und bringt euch und uns langfristig echten Mehrwert.
SAVE THE DATE: Am 22. April 2026 findet die ddn-Mitgliederversammlung statt!
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