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Demografie, Diversität und Digitalisierung gestalten – ein Modell für ein Generationenmanagement (Teil II)
Beginn: 09:00 Uhr, Online
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Save-the-Date: delTas Kickoff-Veranstaltung zu „New Work? New Normal? New Better!“
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delTas Matinee zu "New Work? New Normal? New Better!"
Beginn: 11:00 Uhr, Online
28.01
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delTas Matinee zu "New Work? New Normal? New Better!"
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delTas Matinee zu "New Work? New Normal? New Better!"
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delTas Konferenz „New Work? New Normal? New Better!“
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25.02

Seminar-Reihe Organisationale Resilienz: Renaissance der betrieblichen Sozialordnung – als Grundpfeiler für die Organisationale Resilienz?

Online
gemeinsame Veranstaltung mit der INQA und H-Faktor
Beginn: 25.11.2020 18:30 Uhr,
Ende: 25.11.2020 19:30 Uhr,
Ort: Online

Zugegeben bei dem Titel hatte ich selbst erst einmal dicke Fragezeichen vor meinen Augen. Passt in Zeiten der Digitalisierung noch so ein Begriff wie der der Sozialordnung aus den siebziger Jahren? Selbst Bayern hatte sich 2013 vom Begriff „Sozialordnung“ verabschiedet. Das ehemalige „Bayrische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung“ wurde in das „Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales“ umbenannt. Ein Schritt, der auf Bundesebene schon viele Jahre vorher stattfand.

Referent: Diplom-Soziologe Josef Reindl | sozialwissenschaftlicher Berater und Forscher | COGITO-Institut

 

Hier können Sie sich zum Live-Online-Seminar anmelden:

ANMELDUNG

 

Seminar-Beschreibung

Josef Reindl ist überzeugt, dass der Begriff Sozialordnung mehr denn je in unsere Zeit passt. Viel besser als Leerformeln, wie bspw. Employer Branding oder Emotional Leadership. Denn eine Sozialordnung ist mehr als ein kurzfristig wirkendes Marketinginstrument zur Kaschierung von bestehenden Missständen.

Sozialordnung ist eine Art der Unternehmens-DNA – ein zumeist informeller Vertrag über alle Hierarchiestufen und quer durch alle Abteilungen eines Unternehmens. Eine Sozialordnung ist das Grundkonstrukt und erklärt vor allem das WARUM. Warum bin ich in diesem Unternehmen tätig? Warum engagiere ich mich für dieses Unternehmen?Warum bin ich wichtig für mein Unternehmen und mein Team? Warum trage ich Verantwortung?

Und genau die Antworten auf diese Fragen sind nach Ansicht von Josef Reindl existenziell für den Erfolg von Unternehmen in der aktuellen VUCA-Welt. Das warum ist sinnstiftend und wirkt wie Kitt zwischen Menschen und Organisationen und das vor allem in zunehmend unsicheren Zeiten.

Denn was passiert, wenn das Warum den Sinn für den Einzelnen verliert? Geschäftsführer verlieren wichtige Zeit, binden ihre Ressourcen und verlieren an Dynamik, um interne Brandherde zu löschen. Brandherde, die nicht entstanden wären, wenn Mitarbeiter das Warum teilen würden.

Diese internen Brandherde entwickeln sich zu Flächenbränden, die die Produktivität und Qualität gefährden. Damit steigt die Unzufriedenheit der Kunden, und wieder ist die Führung damit beschäftigt, externe Brandherde zu löschen.

So atavistisch der Begriff „Sozialordnung“ auf den ersten Blick anmutet – so viel tiefes Wissen steckt darin. Wissen, wie Unternehmen dauerhaft erfolgreich sein können. Dauerhaft im Sinne ihrer Kunden als einzigartig gelten. Dauerhaft für Mitarbeiter und neue Talente attraktiv sind und in jeder großen oder kleinen Krise die Chancen nutzen, um Großes zu bewegen.

In seinem Online-Seminar entführt uns Josef Reindl in eine Welt, wo alles scheinbar noch in Ordnung war und vermittelt uns dabei ganz nebenbei, was für die Zukunft von zentraler Bedeutung sein wird.

Referent

Diplom-Soziologe Josef Reindl

Jahrgang 1953. Humanistisches Gymnasium. Studium der Soziologie und der Volkswirtschaftslehre. Diplom-Soziologe.

Von 1983 bis 2014 wissenschaftlicher Mitarbeiter am iso-Institut Saarbrücken im Schwerpunkt Industrie- und Arbeitssoziologie. Durchführung zahlreicher wissenschaftlicher Projekte (Grundlagen- und Anwendungsforschung, Gestaltungs- und Beratungsprojekte) in mitarbeitender und/oder leitender Funktion.

Arbeitsschwerpunkte: Zunächst Studien zur Soziologie des industriellen Mittelstands, u.a. zusammen mit H. Kotthoff die Grundlagenstudie „Die soziale Welt kleiner Betriebe“. Später ab 1994 ausgelöst durch eigene biographische Erfahrungen Hinwendung zum Themenkreis betriebliche Gesundheitspolitik; dabei Entwicklung eines eigenen gesundheitspolitischen Ansatzes („ressource“). Weiterhin Projekte zur Reorganisation in Unternehmen und (in kritischer Distanz zum Forschungs-Mainstream) zum demographischen Wandel in der Arbeitswelt. In letzter Zeit zunehmend interventionistische Forschung in Unternehmen: Beratung und Gestaltung von Ver­än­der­ungs­pro­zes­sen, Umgang mit den psychischen Risiken moderner Arbeit

Methodische Ausrichtung: qualitative Sozialforschung; v.a. betriebliche Fallstudien und Aktionsforschung. Kennzeichnend ist eine tiefe und breite empirische Durchdringung der betrieblichen Realität. Ergebnisse der Forschung werden in den betrieblichen Diskurs eingespeist.

Theoretische Ausrichtung: Versuch eine Synthese der Politischen Ökonomie und der Phänomenologie. Das zentrale Interesse gilt der kulturellen Überformung der Ökonomie und der handlungssoziologischen Anreicherung der Marx’schen Ka­pi­ta­lis­mus­kri­tik. Veröffentlichungen: Zahlreiche Buch-Publikationen sowie Aufsätze in sozialwissenschaftlichen und anderen Zeitschriften.

Seit Herbst 2014 selbständiger sozialwissenschaftlicher Berater und Forscher. Mitglied des COGITO-Instituts.

 


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