Perspektivwechsel 3D – Demographischer Wandel, Digitalisierung und Diversity

Online-Umfrage

Was macht für die Menschen in Deutschland eine gute Arbeitswelt aus?

Welche Potenziale, welche Chancen, aber auch welche Herausforderungen sehen Sie heute und in der Zukunft?

Diese Fragen untersuchte die Studie "Wertewelten Arbeiten 4.0" des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Gestützt auf über 1000 repräsentative Tiefeninterviews liefert sie qualitative und quantitative Aussagen darüber, wie die Menschen in Deutschland ihre aktuelle Arbeitssituation wahrnehmen und in welcher Arbeitswelt sie morgen leben möchten.

Auf dieser Studie bauen wir auf und wollen wissen, wie die unterschiedlichen Generationen die Chancen und Herausforderungen der rasanten Veränderungen in der heutigen Arbeitswelt sehen und bewerten. Dabei interessiert uns der Blick der Generationen auf einander, aber auch die Einordnung der eigenen Kompetenzen für eine sich wandelnde Arbeitswelt.

Hinweis: Die Befragung nimmt etwa 10-15 Minuten in Anspruch, Fragen, die Sie nicht beantworten können oder möchten, können Sie überspringen. Ihre Angaben werden vollständig anonymisiert.

 

 

Im Zuge des Dialogprozesses Arbeiten 4.0 schaffte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) bis zum Ende vergangenen Jahres einen Rahmen für den Dialog über die Zukunft unserer Arbeitsgesellschaft. Die Studie Wertewelten Arbeiten 4.0 schuf dabei dank ihrer repräsentativen Befragung von 1200 Personen (davon zwei Kontrollgruppen á 100) einen wichtigen Ansatzpunkt für weitere Überlegungen. In kombiniert quantitativ-qualitativen Tiefeninterviews wurden Wertvorstellungen in sieben „Wertewelten“ sichtbar. Sie zeigten deutlich, dass die Ansprüche der Menschen in Deutschland an ihre Erwerbsarbeit oft weit auseinander gehen – und verdeutlichten so die Notwendigkeit einer differenzierten Perspektive bei der Konzeption zukunftsfähiger Strategien der Personalentwicklung.

Unter der Überschrift Perspektivwechsel 3D- Demographischer Wandel, Digitalisierung & Diversität will ddn in Zusammenarbeit mit seinen regionalen Netzwerken an den Erkenntnissen der BMAS-Untersuchungen anknüpfen. Wie wirken die Entwicklungsdimensionen Demographischer Wandel, Digitalisierung und Diversity auf die Einstellungen der Menschen in diesem Land? Welche Rolle spielt das Alter einer Person im Arbeitsalltag, insbesondere angesichts immer kürzere Produktions- und Innovationszyklen? Die Lücke zwischen (gut-gemeinten) unternehmerischen Konzepten und den tatsächlichen Bedürfnissen ihrer Zielgruppe ist oft leider noch immer zu groß. Und genau diese Lücke versuchen wir im sektorenübergreifenden Austausch zu schließen.

Unser Partner nextpractice entwickelte bereits im Dialogprozess 4.0 ein Online-Tool, das Interessierten auf einfache Weise ihre Position in den formulierten Wertewelten verrät. Diese Umfrage bewährte sich schon im Kontext des BMAS-Projekts eindrucksvoll. Auf dieser Basis bauen wir auf und fokussieren den Blick auf das Thema Perspektivwechsel 3D.  Wir wollen verstehen, was die Menschen denken, die die Veränderungen ihrer Arbeitswelt täglich erleben und gestalten und Sie helfen uns dabei. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Ergebnisse der ddn-Umfrage 2017

Was wünschen sich Menschen unterschiedlichen Alters von der Arbeitswelt von morgen?
Wie fit fühlen sie sich selbst – und wie bewerten sie andere?

Zunehmend digitale und globalisierte Prozesse verändern unsere Arbeitswelt massiv und stellen so grundlegend neue Anforderungen an die Menschen, die sich in ihr behaupten wollen. In Anbetracht demographischer Veränderungen wird die strategische Nutzung verschiedener Generationen und ihrer jeweiligen Charakteristika zum erfolgskritischen Werkzeug.
Um die realen Bedarfe der Praxis zu erkennen, befragten ddn und nextpractice Beschäftigte zu ihren persönlichen Werten, ihre Sicht auf derzeitige Veränderungen und ihre Meinung zu den Stärken und Schwächen der Generationen.

Kompetenzen

  1. Innovationsfähigkeit
  2. Digitale Kompetenz
  3. Lernbereitschaft
  4. Erfahrungswissen

Typisch alt, typisch jung?

„Alte haben die Erfahrung, Junge sorgen für‘s Digitale. Alt erhält, Jung innoviert.“ Ganz so einfach scheint die Realität nicht zu sein. Während Beschäftigte über 40 oftmals noch Kompetenzen gemäß klassischer Altersbilder verteilt sehen, sind ihre jüngeren Kollegen deutlich skeptischer, wenn es um die vermeintliche Stärken und Schwächen der Generationen geht. Mit Blick auf weitere Umfrageergebnisse scheint Alter als Kriterium zur Kompetenzbewertung weniger über den Beobachteten als über den Beobachter auszusagen. Strategisches Skill-Management auf Organisationsebene muss das Individuum in den Blick nehmen.

Wertewelten der Arbeitswelt

  1. Sorgenfrei von der Arbeit leben können
  2. In einer starken Solidargemeinschaft arbeiten
  3. Den Wohlstand hart erarbeiten
  4. Engagiert Höchstleistung erzielen
  5. Sich in der Arbeit selbst verwirklichen
  6. Balance zwischen Arbeit und Leben finden
  7. Sinn außerhalb seiner Arbeit suchen

Die Ansprüche deutscher Beschäftigter an ihre Arbeit sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Nicht nur in Zeiten des Fachkräftemangels erlaubt die Berücksichtigung individueller Wünsche und Forderungen eine langfristige Mitarbeiterbindung und nachhaltige Motivationssteigerung. Eine „One-size-fits-all“- Mentalität gefährdet dagegen den Erfolg geplanter Maßnahmen.

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