Presseinformation: Das Demographie Netzwerk beruft Wissenschaftlichen Beirat

25.09.07

Berlin, 25.09.2007 - Im Rahmen seiner Jahres-Mitgliederversammlung hat Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn) heute in Berlin die Berufung eines Wissenschaftlichen Beirates bekannt gegeben.

Die Beiratsmitglieder sind:

  • Prof. Dr. Heike Bruch, Universität St. Gallen 
  • Prof. Dr. Gerald Hüther, Universität Göttingen und Universität Heidelberg/Mannheim 
  • Prof. Dr. Michael Kastner, Universität Dortmund und Institut für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin (IAPAM), Herdecke 
  • Prof. Dr. Ursula Lehr, Institut für Gerontologie Universität Heidelberg, Europa-Universität in Yuste / Extramadura, Spanien, Bundesministerin a. D., Bonn 
  • André Schleiter, Bertelsmann-Stiftung, Gütersloh


Heike Bruch ist Ordinaria an der Universität St. Gallen in der Schweiz und Direktorin des Instituts für Führung und Personalmanagement. Zu ihren Forschungsgebieten gehören Leadership, Organisationale Energie, das Handeln von Managern und altersspezifische Führung.

Gerald Hüther ist einer der führenden Hirnforscher Deutschlands und Leiter der Zentralstelle für Neurobiologische Präventionsforschung der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen und des Instituts für Public Health der Universität Mannheim/Heidelberg. 

Michael Kastner hat einen Lehrstuhl für Organisationspsychologie an der Universität Dortmund und ist Leiter des Instituts für Arbeitspsychologie und Arbeitsmedizin (IAPAM) in Herdecke. Seine Forschungsarbeit umfasst Themen der systemverträglichen Organisations- und Personalentwicklung sowie des betrieblichen Gesundheitsmanagements.

Ursula Lehr war von 1988 bis 1991 Bundesministerin für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit und von 1991 bis 1994 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1986 bis 1998 hatte sie den Lehrstuhl für Gerontologie an der Universität Heidelberg inne, seit 2000 lehrt sie an der Europa-Universität in Yuste, Spanien.

André Schleiter ist Projektmanager bei der Bertelsmann Stiftung im Themenfeld Wirtschaft und Soziales und beschäftigt sich aktuell mit älter werdenden Belegschaften und Personalmanagement, Beschäftigungsfähigkeit und lebenslangem Lernen sowie internationalen Erfahrungen in der Bewältigung des demographischen Wandels.

"Dieser hochkarätig besetzte Wissenschaftliche Beirat", so Roland Kutschenko, ddn-Vorstandsvorsitzender und Direktor Human Resources bei Lilly Deutschland, „wird uns helfen, konstruktive Vorschläge zu entwickeln, wie der übergang zwischen Arbeit und Ruhestand flexibler gestaltet werden kann." Hier sehe ddn einen großen gesellschaftlichen Handlungsbedarf.

Eine weitere wichtige Aufgabe des Beirates sieht Roland Kutschenko darin, die Weiterentwicklung und Nutzung des sogenannten „Demographie-Panels" voranzutreiben. Dieses Instrument, das auf der Mitgliederversammlung erstmals vorgestellt wurde und für das gerade ein großer Pretest läuft, soll Unternehmen eine Selbstbewertung ermöglichen und sie dabei unterstützen, neue Umgangsweisen mit ihren älter werdenden Belegschaften zu entwickeln.

Der Beirat, davon ist Kutschenko überzeugt, wird die zentralen Themen des Netzwerkes mit seiner wissenschaftlichen Expertise begleiten, Denkanstöße geben und ganz neue Kooperationsmöglichkeiten eröffnen. „Damit schärfen wir unser Kompetenzprofil und zugleich unsere Möglichkeiten im öffentlichen Dialog.

Das Demographie Netzwerk e.V. ist ein Netzwerk von Unternehmen für Unternehmen, die sich zusammengetan haben, um sich gemeinsam den Herausforderungen des demographischen Wandels zu stellen. Gegründet wurde ddn im März 2006, auf Initiative des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) und der Initiative Neue Qualität der Arbeit (INQA). Mitglieder sind Unternehmen aller Branchen und Größen, aber auch öffentliche Institutionen, Wissenschaftler und Privatpersonen, die sich mit dem Thema Demographie beschäftigen.