Jetzt beim "internationalen AARP Preis 2014" bewerben

22.01.01

Der demographische Wandel stellt Unternehmen insbesondere hinsichtlich ihrer Personalpolitik vor große Herausforderungen und ihre Bewältigung erfordert einfallsreiche Lösungen. Aus dem innovativen Umgang mit diesen Veränderungen können also auch Chancen und richtungsweisende Ideen entstehen.

Bereits zum fünften Mal vergibt die AARP, ein US-amerikanischer gemeinnütziger und unabhängiger Verband, den "Internationalen AARP Preis 2014 beste Arbeitgeber". Unterstützt wird der Wettbewerb durch die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO), das Demographie Netzwerk e.V. (ddn) sowie das Institut für Gerontologie an der TU Dortmund (FfG).

Mit der Auszeichnung würdigt die AARP Unternehmen, die wegweisende Maßnahmen zur Integration älterer Beschäftigter umsetzen und sich auf beispielhafte Weise den Herausforderungen des demografischen Wandels stellen. Der Preis unterstreicht, dass ältere Beschäftigte weltweit Leistungsträger ihrer Unternehmen sein wollen und können. Durch den Wettbewerb und die Hervorhebung guter Beispiele soll ein positiver Blick auf das Alter erreicht werden.

Zu den deutschen Preisträgern der vergangenen Jahre zählen unter anderem: Dortmunder Stadtwerke, BMW Group, Bundesagentur für Arbeit, Galeria Kaufhof GmbH, Henkel AG & Co. KGaA, Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach GmbH und Deutsche Lufthansa AG.

Teilnehmen können Unternehmen, Behörden und Organisationen, unabhängig von Größe und Branche, mit Sitz außerhalb der USA. Die Bewerber sollten innovative demografieorientierte Lösungen in einem oder mehreren der nachfolgenden Bereiche umgesetzt haben:

  • Lebenslanges Lernen
  • flexible Arbeits(zeit)modelle
  • Unterstützung für Betreuungspersonen und pflegende Angehörige
  • Gesundheitsförderung und Arbeitsschutz
  • Age-Diversity (Vielfalt)
  • Personalgewinnung
  • weitere innovative Maßnahmen

Bewerbungen können bis zum 25. April 2014 mit einem Online-Formular unter www.aarpinternational.org/bestemployers eingereicht werden.

Die Preisträger werden durch eine internationale Jury ermittelt. Die Preisverleihung findet im Herbst 2014 in den USA statt.

Das Institut für Gerontologie an der TU Dortmund steht Bewerbern und Interessierten bei Fragen rund um den Arbeitgeberpreis beratend zur Seite. Weiterführende Informationen finden Sie unter http://ffg.tu-dortmund.de/AARP.

Ansprechpartnerin ist Frau Katja Linnenschmidt - erreichbar unter +49 (0) 231 728 488 - 14 oder unter katja.linnenschmidt@tu-dortmund.de.

AARP
Die AARP ist eine US-amerikanische gemeinnützige, unabhängige Organisation mit über 37 Millionen Mitgliedern. Sie hat sich zum Ziel gesetzt, die Lebensqualität für Menschen ab 50 Jahren zu verbessern. Sie macht sich für das Gemeinwesen stark und setzt sich für die Belange ein, die den Familien am Wichtigsten sind, wie gesundheitliche Versorgung, sichere Arbeitsplätze und Ruhestandsplanung. www.aarp.org

Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) 
Die BAGSO, 1989 gegründet, ist die Lobby der Älteren in Deutschland. Über die ihr angeschlossenen mehr als 100 Verbände vertritt sie die Interessen von etwa 13 Millionen Seniorinnen und Senioren. Die BAGSO setzt sich dafür ein, die Chancen des Alters zu nutzen, auch und gerade im Arbeitsleben. Die Arbeit wird gefördert durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. www.bagso.de

Institut für Gerontologie an der TU Dortmund 
Das Institut für Gerontologie an der TU Dortmund wurde 1990 gegründet und bearbeitet nationale und internationale Forschungs- und Beratungsprojekte im Bereich der Sozialen Gerontologie. Das Institut setzt sich im Bereich "Wirtschaft, Arbeit und Technik" unter anderem mit der Frage der Beschäftigungsförderung alternder Belegschaften auseinander. Das Institut für Gerontologie wird vom Land Nordrhein-Westfalen gefördert und finanziert sich überwiegend aus Projektmitteln. www.ffg.tu-dortmund.de

ddn e.V.
Das Demographie Netzwerk ddn e.V. ist ein Zusammenschluss von über 370 Unternehmen und Institutionen, die gemeinsam Verantwortung für über zwei Millionen Beschäftigte tragen. ddn wird durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert und ist in der Demografiestrategie der Bundesregierung verankert.