ddn-Hamburg präsentiert das INQA-Audit

29.11.15

Wie kann ich als Arbeitgeber qualifizierte Beschäftigte gewinnen und halten? Und wie kann ich als Arbeitgeber noch attraktiver werden? Antworten gab das Austauschforum „Unternehmen im Dialog", zu dem das ddn-Regionalnetzwerk Hamburg am 24. November 2015 in das Haus der Wirtschaft eingeladen hatte. Eine Möglichkeit ist die Unterstützung durch das INQA-Audit „Zukunftsfähige Unternehmenskultur“ im Betrieb – mit ganzheitlicher Analyse, individueller Maßnahmenplanung und begleitender Prozessberatung. 

Zu Beginn der Veranstaltung stellte ddn-Regionalnetzwerkleiterin Susanne Sabisch-Schellhas das deutschlandweite Demographie-Netzwerk ddn vor. Der Schwerpunkt des kurzen Vortrags lag auf der Darstellung der Vorteile für  Unternehmen bei einer ddn-Mitgliedschaft. 

ddn sei ein Netzwerk aus der Praxis für die Praxis. Viele Herausforderungen des demographischen Wandels seien am besten vor Ort in der Region zu lösen, sagte die ddn-Regionalnetzwerkleiterin. In 20 ddn-Regionalnetzwerken und dem Netzwerk ddn Schweiz kämen Unternehmen und Institutionen zusammen, um Ideen und Programme aus den zwölf Facharbeitskreisen des ddn zu diskutieren, praktische Lösungen und Gestaltungen aus Unternehmen auszutauschen und Kompetenz regional zu bündeln. 

Nach dieser kurzen Einführung übernahm Frank Hauser, Leiter von Great Place to Work, dem international tätigen Forschungs- und Beratungsinstitut aus Köln, die Moderation. Frank Hauser stellte das INQA-Audit, an dem neben dem ddn auch die Bertelsmann Stiftung und Great Place to Work beteiligt sind. Das INQA-Audit, das vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert wird, will vor allem kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, eine zukunftsfähige Unternehmenskultur aufzubauen.

Um den Besuchern an praktischen Erfahrungen von Unternehmen mit dem INQA-Audit teilhaben zu lassen, hatten die Veranstalter den Unternehmensvertreter Christoph Wagener, Human Resources bei der HARTING KGaA, und den zuständigen INQA-Audit Prozessbegleiter Thorsten Wächter eingeladen. Die Harting KGaA, ein mittelständischer Industriebetrieb aus Niedersachsen mit über 900 Mitarbeitern, hat die erste Phase des INQA-Audits, den sogenannten Einstiegsprozess bereits erfolgreich durchlaufen. Beide berichteten über ihre Erfahrungen mit dem INQA-Audit. Deutlich wurde, dass die Harting KGaA durch das INQA-Audit wertvolle Hilfe beim Aufbau der eigenen Arbeitgebermarke erhalten hat. Das Audit zeige, dass sich der Arbeitgeber auch um die Belange der Beschäftigten kümmert, sagte Harting-Personalchef Wagener. Aber man müsse die Beschäftigten motivieren, sich aktiv an der Gestaltung des INQA-Audits zu beteiligen und Verantwortung zu übernehmen. INQA-Audit Prozessbegleiter Thorsten Wächter fügte hinzu, dass die Beteiligung der Mitarbeiter obligatorischer Bestandteil des INQA-Audits sein. 

Das Interesse des Publikums an dem Thema war groß, was sich in der regen Mitarbeit im anschließenden Austauschforum und den engagierten Fragen an die Praktiker auf der Bühne zeigte. Wenn auch Sie Interesse am INQA-Audit haben, klicken Sie sich durch auf der Internetpräsenz www.inqa-audit.de.