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Arbeitgeberverband Chemie und verwandte Industrien für das Land Hessen e.V.

Die Sozialpartner, Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände, besitzen in Deutschland durch die im Grundgesetz verankerte Tarifautonomie die Befugnis, in freier Vereinbarung die Arbeitsbedingungen in den Unternehmen ohne regelndes Eingreifen des Staates festzulegen.

Es zählt zum Grundverständnis der Chemie-Sozialpartnerschaft, dass Tarifverträge gestalterisch wirken und damit die Wettbewerbsfähigkeit stärken. Der in 2008 für rund 1.900 Unternehmen mit gut 550.000 Beschäftigten abgeschlossene Tarifvertrag "Lebensarbeitszeit und Demografie" ist der erneute Beweis für den Gestaltungswillen und die Kreativität der Chemie-Sozialpartner. Ohne Vorarbeiten hätte ein Querschnittsthema wie der demografische Wandel nicht tarifvertraglich abgebildet werden können. Tarifpolitische Meilensteine wurden unter dem Dach der "Chemie-Formel zum demografischen Wandel" konsequent weitergedacht und neu komponiert: Die Tarifverträge zu Langzeitkonten und zur Qualifizierung oder die Sozialpartnervereinbarung für eine chancengleiche und familienbewusste Personalpolitik sind dafür beispielhaft.
Mit der "Chemie-Formel zum demografischen Wandel" wird sowohl den Bedürfnissen der Unternehmen nach zukunftsfähigen Personalstrukturen Rechnung getragen, sowie den Interessen der Beschäftigten nach alters- und leistungsgerechten Arbeitsbedingungen und flexiblen Übergangsformen in den Ruhestand.

HessenChemie ist der Wissensdienstleister für ca. 283 Mitgliedsunternehmen - überwiegend mittelständisch geprägt - mit 99.500 Beschäftigten. Die Demografieberatung und das Kompetenzteam Demografie von HessenChemie stehen für den Paradigmenwechsel in der betrieblichen Personalpolitik, hin zur Stärkung der Beschäftigungsfähigkeit während des gesamten Erwerbsverlaufs und aktiven Nutzung der Potenziale in jedem Lebensalter. Damit Alterung und Schrumpfung nicht zum personalpolitischen Risiko werden, begleitet HessenChemie seine Mitgliedsunternehmen während allen Phasen die zur Ausrichtung auf eine demografieorientierte Personalarbeit zählen, von der betrieblichen Demografieanalyse bis zur Entscheidung über die Verwendung des Demografiefonds, mit dem die Lebensarbeitszeit und der Rentenübergang organisiert wird.

www.hessenchemie.de