Informieren Sie sich ausführlich und fundiert. Demographische Schwerpunktthemen entdecken Sie hier.

Arbeitskreise

Die Arbeitskreise sind das Herz des Netzwerks. Hier wird neues Wissen gemeinsam entwickelt und vorhandenes Wissen ausgetauscht.

Die Arbeitskreise treffen sich, je nach Absprache, zwei- bis dreimal im Jahr und nutzen darüber hinaus den ddn-Campus.

Facharbeitskreise
Konkreter Nutzen im Austausch mit Unternehmen und Institutionen.

Aktuell gibt es Arbeitskreise zu folgenden Themen:

Arbeitskreise

Arbeitskreis 1: Gesundheit


Gesundheit ist ein wichtiger Schlüssel, um Innovationskraft und Zukunftsfähigkeit trotz des signifikant steigenden Durchschnittsalters der Belegschaften zu sichern.

Im Arbeitskreis Gesundheit geht es deshalb um BestPractice und Erfolgsfaktoren für ein betriebliches Gesundheitsmanagement, das demographische Faktoren im Unternehmen berücksichtigt.

Dabei spielen Themen wie „Gesundheit und Führung“, „BGM und Restrukturierung in meinem Unternehmen“ sowie Möglichkeiten zur Erhöhung der Nachhaltigkeit von Maßnahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM) eine zentrale Rolle. Desweiteren wird der Frage nachgegangen, wie sich betriebliche Gesundheitsmaßnahmen evaluieren und in Kosten-Nutzen-Analysen einbeziehen lassen. Vorgestellt und diskutiert werden dabei auch Prädiktorenmodelle und zukunfsorientierte Analyseinstrumente, um Maßnahmen des BGM noch gezielter unter demographischen Gesichtspunkten in betriebliche Abläufe zu integrieren.

Im Arbeitskreis Gesundheit kommen Personalleiter, Gesundheitsmanager
und Arbeitsmediziner von Großbetrieben wie auch von KMU sowie Experten und Berater aus dem Gesundheitswesen zusammen.

Leitung: Anne-Marie Glowienka, hochForm

            Gerhard Stein, Barmer


Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Joachim E. Fischer

Arbeitskreis 2: Arbeitsorganisation und -gestaltung


Im Fokus der Zusammenarbeit der Unternehmen dieses Arbeitskreises steht die Gestaltung alternsgerechter Arbeitssysteme von A wie Arbeitsablauf bis Z wie Zeitautonomie. Mit alternsgerecht ist gemeint, alle Altersgruppen in den Blick zu nehmen und die generationenübergreifende Zusammenarbeit zu fördern.

Schwerpunktthemen, an denen im Arbeitskreis 2014 intensiv gearbeitet wird, sind…

  • … die Gestaltung alternsgerechter Schichtarbeit für unterschiedliche Produktions- und Arbeitsformen.
  • … die Möglichkeiten, Teilzeitmodelle nicht nur in Schichtarbeit einzuführen.
  • … neue Formen der Arbeits(zeit)organisation für zukünftige Generationen.

Darüber hinaus werden Impulse zu folgenden Themen im Arbeitskreis gesetzt und in Zusammenarbeit mit anderen Arbeitskreisen erschlossen:

  • Beschäftigte für Gesundheit und Eigenverantwortung interessieren und motivieren
  • Tarifpolitische Implikationen arbeitsorganisatorischer Maßnahmen
  • Stärkenorientierter Umgang mit Leistungsgeminderten und die Gestaltung der Arbeitsbedingungen in der betrieblichen Praxis
  • Alternsgerechte Ergonomie für gewerbliche und Büro-Arbeitsplätze

Leitung und Moderation: Dr. Christine Watrinet
Steuerkreis : Detlef Backmeier (Airbus Operations GmbH), Joachim Platzer (Robert Bosch GmbH), Andreas Mürdter (Daimler AG), Susanne Obert (ZF Friedrichshafen AG)

Arbeitskreis 3: Qualifizierung, Weiterbildung, Lernen


Fachkräftemangel und längere Lebensarbeitszeiten werden in vielen Branchen zunehmend deutlicher. Probleme bei Neueinstellungen sind vielfach schon jetzt zu spüren. Wie können Unternehmen die Kompetenzen ihrer Mitarbeiter gezielter wahrnehmen, ausbauen und nutzen?

Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit Wissenstransfer, dem Lernen in
den verschiedenen Generationen, oder dem Lerntransfermanagement.
Best Practices aus verschiedenen Branchen wurden ebenso vorgestellt wie Demografic Risk Monitore. Die Beispiele kommen aus kleinen und großen Unternehmen. Europäische Vergleiche öffnen auch den Blick über
den Tellerrand hinaus.

Im Arbeitskreis arbeiten Vertreter aus verschiedenen Branchen
mit: Produktion, Versicherungen und verschiedenen Dienstleistungsbereichen.
Die beteiligten Unternehmen haben die
Möglichkeit, bereits im Vorfeld sich mit Experten auszutauschen,
eine kollegiale Beratung zu nutzen und damit von den
Erfahrungen aller zu profitieren

Leitung:
Dr. Alexander Spermann, 
Universität Freiburg

Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Ursula M. Staudinger
André Schleiter

Arbeitskreis 4: Führung

 
Führung und Unternehmenskultur tragen entscheidend dazu bei, den demographischen Wandel in Unternehmen für alle gewinnbringend zu gestalten. Dabei sind je nach Umfeld, Branche und aktueller Situation unterschiedliche Vorgehensweisen sinnvoll. Die eine, für alle geeignete Unternehmenskultur kann es dabei nicht geben, wohl aber den intensiven Austausch über Interventionen und ihre jeweiligen Konsequenzen.

Die Mitglieder des Arbeitskreises stellen daher in der Regel eigene Projekte vor, geben dabei auch oftmals Einblick in ihre „Ideenwerkstatt“ und diskutieren die Konzepte gemeinsam in Form einer kollegialen Beratung. Zu einzelnen Fragestellungen werden auch Gäste aus Wissenschaft und Forschung eingeladen.


Leitung: Dr. Thomas Bittner
Organomics GmbH


Arbeitskreis 5: Employer Branding/Personalmarketing und Rekrutierung

Effektive personalpolitische Instrumente innerhalb einer lebensphasenorientierten Personalarbeit zu den Themen Employer Branding, Personalmarketing und Rekrutierung bieten ein breites Feld für diesen Arbeitskreis.

 

Praxisorientierte Impulsvorträge, Best Practice Sharing, informeller Austausch im Sinne einer kollegialen Beratung sowie moderierte Diskussionsrunden sind die Methoden mit denen der AK 05 in regelmäßigen Treffen relevante Fragestellungen nicht nur zum Umgang mit dem demographischen Wandel diskutieren möchte.


Leitung:
Heike Andreschak, 
ANDRESCHAK.biz
Fon: 0171 5 41 41 81
Mail: andreschak@ddn-arbeitskreis.de

Arbeitskreis 6: Kommunen und Wirtschaft für Generationen


Die Auswirkungen des demographischen Wandels spüren in erster Linie die Menschen vor Ort. Denn hier – in den Kommunen – entscheidet sich, wie das Miteinander der Generationen und der Kulturen künftig gelingt. Hier leben die Menschen, hier werden sie miteinander alt, gestalten Familienleben und entwickeln Engagement. Hier erfahren Sie die Bildung - so früh wie möglich - die als Rüstzeug ein Leben lang dient, insbesondere, um lebenslang Lernbereitschaft und Lernfähigkeit zu entwickeln. Hier werden jene Standortfaktoren gestaltet, die Menschen motivieren, in dieser Kommune zu leben und zu arbeiten – oder auch nicht. 
Unternehmen haben daher ein vitales Interesse, dass ihr Standort demographiefest Zukunft gestaltet. Daher gilt es, die Zusammenarbeit von Unternehmen und Kommunen zu stärken. 

Der Arbeitskreis „Kommunen und Wirtschaft für Generationen“ diskutiert die Möglichkeiten der Unterstützung für Städte und Gemeinden, tauscht praxiserprobte Lösungsansätze und Erfahrungsberichte aus. Ein wichtiger Schwerpunkt seiner Arbeit ist das Miteinander der Generationen, denn auch die Belegschaften in den Betrieben werden generationenreicher. Das zukünftige Miteinander von Alt und Jung gilt als Schlüsselfaktor einer erfolgreichen und chancenorientierten Gestaltung des demographischen Wandels.

Ein Infopaket zu Kommunen im demographischen Wandel finden Sie hier

Leiter:
Prof. Dr. Thomas Klie

Stellvertreterin:

Christine Becker

Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Ursula Lehr

Arbeitskreis 7: Regionalisierung

 
Regionale Netzwerke zu fördern und ihre Zusammenarbeit zu koordinieren – das sind die Hauptziele des neuen ddn Arbeitskreises Regionalisierung. Dahinter steht der Gedanke, dass insbesondere kleine und mittelständische
Unternehmen von Netzwerken auf regionaler Ebene profitieren können.

Regionale Plattformen erleichtern die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, lokalen Behörden und der örtlichen Agentur für Arbeit. Die Herausforderungen des demographischen Wandels lassen sich im regionalen Zusammenhang zielgerichteter bewältigen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen zu stärken.

Der Arbeitskreis bereitet den Boden für die Gründung regionaler Demographie-Netzwerke und trägt dazu bei, zwischen den einzelnen regionalen Netzwerken Synergieeffekte zu schaffen.

Leitung: Martina Schmeink

Arbeitskreis 8: Tarifgestaltung


Der Arbeitskreis Tarifgestaltung versteht sich als Ideenwerkstatt für innovative Ansätze einer demographieorientierten Tarifvertragsgestaltung. Hintergrund ist die Erkenntnis, dass Maßnahmen einer nachhaltigen Personalarbeit in Zeiten des demographischen Wandels auch im Rahmen von tarifvrtraglichen Regelungen immer wichtiger werden. Zukunftsfähige tarifpolitische Rahmenbedingungen ergänzen betriebliche Lösungen und ermöglichen eine
vorausschauende Personalpolitik, die Unternehmen im Wettbewerb stärkt.

Im Arbeitskreis werden gute tarifvertragliche Beispiele und Erfolgsfaktoren zusammengetragen und Erfahrungen aus der Praxis ausgetauscht. Der Arbeitskreis versteht sich als offenes, branchenübergreifendes Gremium und richtet sich an Personalleiter, Verbandsvertreter sowie Experten des Tarifrechts.

Leiter:
Lars Hünninghausen, Deutsche Bahn AG

Stellvertreter:
Jens Dirk Wohlfeil, Zentralverband des Deutschen Baugewerbes

Arbeitskreis 9: Strategische Personalplanung

 
Die richtigen Personalressourcen sind erfolgskritisch für die Umsetzung der Unternehmensstrategie. HR kann diese mit Hilfe der strategischen Personalplanung nachhaltig sicherstellen. Dabei gilt es die Herausforderungen des demographischen Wandels frühzeitig zu erkennen und mit den geeigneten Optionen zu adressieren. Der Arbeitskreis beschäftigt sich mit diesem in der Wissenschaft wie in der Praxis wenig beackerten Feld und hat sich die Klärung der folgenden Fragen vorgenommen:

  • Wie sieht eine gute strategische Personalplanung konkret aus?
  • Welchen Zweck verfolgt und welchen Nutzen bringt
    eine richtige strategische Personalplanung?

Dabei werden konkrete Lösungen sowie Prozesse und Instrumente
im internationalen Kontext diskutiert. Im Arbeitskreis kommen Personalstrategen und Controller aus großen Unternehmen mit Blick für den Gesamtkonzern und einzelne Geschäftsfelder ergänzt um die Expertise aus Arbeitswissenschaft und Beratung zusammen.

Leitung:
Dr. Kai Berendes
Dynaplan AS

Arbeitskreis 10: Betriebliche Altersvorsorge und Zeitwertkonten

 
Ziel dieses Arbeitskreises ist die Entwicklung konkreter Vorschläge zur Stärkung der betrieblichen und betrieblich organisierten Vorsorge, um den zukünftigen Herausforderungen der demographischen Entwicklung besser Rechnung zu tragen.

Dabei geht es zum einen um die Frage, wie betriebliche Vorsorge gestaltet werden kann, um die Auswirkungen der demographischen Entwicklung abzumildern. Ein zweiter Themenschwerpunkt des Arbeitskreises befasst sich mit den Verknüpfungsmöglichkeiten von bestehenden Vorruhestandslösungen
und Altersversorgungs-systemen im Betrieb.

Der Arbeitskreis entwickelt Verbesserungsvorschläge zu den derzeit geltenden gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Leitung: Michael Hennig,
Fidelity Worldwide Investment

Stellvertretung:
Rudolf Kast
Kast. Die Personalmanufaktur

Wissenschaftliche Begleitung:
Prof. Dr. Axel Börsch-Supan

Arbeitskreis 11: Innovation und Mensch


Innovative Produkte und Dienstleistungen sind der Motor der Wirtschaft. Auch in Zeiten des demographischen Wandels. Daher wollen wir im neuen Arbeitskreis Innovation diese Fragen thematisieren:

  • Wie können Unternehmen auch mit weniger Personal ihre Innovationskraft weiterhin steigern?
  • Wie lässt sich die Innovationskraft kleiner, mittlerer und größerer Unternehmen (KMU) in Deutschland am besten fördern und unterstützen?

Im Fokus sind: Innovation, KMU und pragmatische Umsetzungen. Dafür treffen uns ca. 4 Mal im Jahr und schauen zusammen über den Tellerrand hinaus. Mit Spaß entwickeln wir Lösungen zur Stärkung der Innovationsfähigkeit der KMUs. Wir lernen voneinander sowie von Experten und bewerten in Pilottests den Nutzen unserer neuen Werkzeuge.

Leitung: Wencke Schwarz, >>> Menschen im Fokus <<<, Hermann-Josef Schmitt, Rewe Group

Arbeitskreis 12: Diversity & Inclusion

Wie können wir in unserer von Globalisierung und Digitalisierung bestimmten Arbeitswelt eine Wertschätzung für Diversity und Inclusion erreichen?

Der AK Diversity und Inclusion möchte einen Beitrag zu einer diskriminierungsfreien Arbeitswelt leisten und sich den Fragen stellen:

  • "Wie groß ist unsere Wissensdatenbank?"

  • "Haben wir die notwendigen vielfältigen Sichtweisen und Perspektiven im Unternehmen, um mit komplexen Herausforderungen umzugehen und innovative Lösungen zu finden?"

  • "welche Kennzahlen messen die Wirksamkeit der Maßnahmen?"

  • "wie wirken Maßnahmen auf Ziele?"

  • "welcher ROI ergibt sich für einzelne Maßnahmen?"

Diese Fragen und sicherlich noch viel mehr werden wir in der Zukunft gemeinsam diskutieren und bearbeiten.

Steuerungskreis:

Claudia Nies, >>> Randstad Deutschland <<<,

Denise Hottmann, >>> Boehringer Ingelheim Pharma GmbH & Co. KG < < <,

Gerd Duffke, >>> Trumpf GmbH & Co. KG <<<,

 

Arbeitskreis 13: Sozialwirtschaft

Die Arbeitswelt und die Sozialstruktur unseres Landes insgesamt befinden sich im Umbruch. Alternde Belegschaften, multiple Vereinbarkeitsaufgaben, Attraktivität für Fachkräftenachwuchs und Mitarbeiterorientierung - vieles in der Bewältigung dieser Herausforderungen hängt von einer funktionierenden Sozialwirtschaft ab, die sich selber durch diese Herausforderungen enorm unter Druck sieht. Mit weit über 5 Mio. Beschäftigten, hoher regionalökonomischer Bedeutung und einem Wachstumsmarkt "Gesundheit und Pflege" vor Augen, ist es ausgerechnet die Sozialwirtschaft, die an dieser Gestaltungsaufgabe in besonderer Weise mitträgt und zugleich von den anstehenden Veränderungen besonders betroffen ist: Hohe Anteile weiblicher und älterer Beschäftigter, hohe Teilzeitquote, hohe psychische Belastungen, schwindende Attraktivität der Berufe bei zunehmend unsicherer (Re-)Finanzierung. Das Demographie-Netzwerk e. V. (ddn) versteht sich als bundesweiter Multiplikator von Knowhow und Ideen zum Thema "Demographie in der Arbeitswelt". Den speziellen Herausforderungen der Sozialwirtschaft widmet sich der ddn-Arbeitskreis Sozialwirtschaft.

Leitung:

Prof. Dr. Berthold Dietz, Evangelische Hochschule Freiburg

Stellvertretende Leitung:

Rudolf Kast, Vorstandsvorsitzender ddn e.V.

Aktuelles

Bloß keine sinnentleerten Standardkurse! - Dr. Alexander Spermann im Interview mit ddn zur Idee des Arbeitslosengeldes Q

Bloß "keine sinnentleerten Standardkurse". Alexander Spermann, Arbeitsmarktexperte und ddn-Mitglied findet den Vorschlag des "Arbeitslosengeldes Q" von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz gut. Aber nur, wenn "arbeitsnah" ausgebildet wird und zusätzlich Anreize für Arbeitgeber geschaffen werden. Finanzierung aus Steuermitteln ist gerechter.

 

ddn: Herr Spermann, der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, fordert eine mehrjährige Verlängerung des Arbeitslosengeldes, sofern in dieser Zeit eine...

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